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Kamille

Matricaria chamomilla


Erinnert an Gänseblümchen, oben stark verzweigt und alle Pflanzenteile haben starken, charakteristischen Geruch.


Von Elfi

Die Kamille ist eine der bekanntesten Heilpflanzen und gilt in der Volksmedizin als regelrechtes Allheilmittel. Aufgrund der fehlenden Nebenwirkungen ist es auch ein ideales Heilmittel bei Kindern. Leider findet man aufgrund der landwirtschaftlichen Vernichtungsmittel sie nicht mehr häufig in freier Natur.

Das Natur-Allheilmittel

Die echte Kamille gehört zur Familie der Korbblütler und erinnert im Aussehen an ein Gänseblümchen, obwohl diese viel kleiner sind. Sie kann bis zu 50 cm groß werden und ist im oberen Teil meist stark verzweigt. Alle Pflanzenteile besitzen einen starken, charakteristischen Geruch.

 

Aussaat: Wenn der Frost vorbei ist, werden ab Mai die Samen ins Beet ausgesät und in der Erde angedrückt (Samen brauchen Licht). Danach braucht sie nur mehr viel Sonne und genug Platz (Unkraut jäten). In weiterer Folge im Herbst einfach die Blütenköpfe auf die Erde fallen und natürlich fortpflanzen lassen.

 

Ernte: Die Blütenköpfchen werden von Mai bis Juni gesammelt – ideal wenn zwei Drittel der Blüten aufgeblüht sind. Die Trocknung erfolgt spätestens zwei Stunden danach.

 

Nutzung: Kamillenblüten wirken entzündungshemmend, krampflösend, wundheilungsfördernd und antibakteriell. So werden Kamillenextrakte gerne bei Magen- und Darmbeschwerden oder auch bei Mensturationsbeschwerden verwendet. Daher auch der wissenschaftliche Name Matricaria, der sich von matrix (= Gebärmutter) ableitet, da die Kamille bereits in der Antike ein wichtiges Heilmittel bei Frauenkrankheiten war.

Kamillentee wird gerne zum Beruhigen verwendet: lindert Bauchschmerzen, hilft gegen Durchfall und bietet sich gerade für Kinder an.


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