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Gschmackig

Tiroler Schlutzkrapfen


mit Käse gefüllt und brauner Butter


Von Niklas

Was für die Italiener Ravioli und für die Schwaben Maultaschen sind, sind für die Tiroler die Schlutzkrapfen (kurz Schlutzer). Diese Nudeltaschen kann man mit unterschiedlichen Füllungen zubereiten: Kalb- oder Rindfleisch, Speck, Kartoffeln, Spinat, rote Beete oder auch Kürbis. In unserem Fall mit einer Nordtiroler Spezialität, dem Graukas.

Tiroler Klassiker – ganz ohne Fleisch

Der Graukas ist ein typisches Almprodukt, sehr fettarm (max. 2% Fit), schmeckt würzig-säuerlich und wird mit zunehmender Reife schärfer. Hergestellt wird er immer noch am besten direkt auf den Almen: aus magerer Kuhmilch entsteht durch Milchsäurebakterien ein Käsebruch, der dann reifen muss. Graukas war früher ein Arme-Leute-Essen und wird heute vor allem für Kaspressknödel und Schlutzkrapfen verwendet oder mit Essig, Öl und Gewürzen sauer gegessen.

Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g doppelgriffiges Mehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Öl

 

Für die Füllung:

  • 50 g Graukas
  • 50 g Topfen
  • 1 Ei
  • Schnittlauch

 

Zubereitung

Für den Nudelteig, alle Zutaten verkneten und 10 Minuten rasten lassen. Für die Füllung alle Zutaten mit einer Gabel zerdrücken und vermengen.

Den Nudelteig dünn ausrollen, in ca. 10 cm Kreise ausstechen, die Füllung in die Mitte geben und mit Wasser zusammenkleben. Im Salzwasser ca. 2 Minuten leicht köcheln, herausnehmen und in einer Pfanne mit Butter durchschwenken und leicht salzen.

Serviert werden die Schlutzkrapfen mit brauner zerlassener Butter und groben Parmesanhobeln.


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