Der Stern

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Larchwiesen ausputzen


Die jährliche Aufräumaktion ist wichtig für das gesunde Wachstum des Landschaftsschutzgebietes.


Von Elfi

Bei jedem Schritt sinken die Füße ein Stück weit ein. Der Boden zwischen den Lärchen ist weich und hügelig. Seine Besonderheit: Er ist bis heute ungedüngt geblieben. So wachsen selten gewordene Pflanzen wie wilder Thymian, Walderdbeere oder Wiesenenzian – wertvolles Futter für die Kühe. Die Larchwiesen hinterm Stern sind historisch gewachsen und werden bis heute gehegt und gepflegt, damit sich hier keine anderen Bäume und Sträucher ausbreiten. Der mit neun Quadratkilometern größte Larchwiesenbestand Österreichs steht unter Landschaftsschutz.

Die Larch – das Obsteiger Heiligtum

Jedes Jahr werden die Larchwiesen händisch ausgeputzt, also von herabfallenden Ästen befreit und von Hand gemäht. Mit dem groben Rechen wird das dürre Gras auf kleine Haufen zusammengetragen, die über die Jahre wieder zu nährreichem Humus werden. Dazu laden wir Jahr für Jahr auch unsere Gäste ein. Gemeinsam gehen wir mit offenen Augen durch den Wald und schauen, was den Larchwiesen gut tut und lernen immer wieder Neues über das einzigartige Ökosystem Wald.

 


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