Der Stern

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Alm-Schlafen


Eine Nacht im Zelt auf fast 2.000 m und Lagerfeuer! Sei mit dabei.


Von Renè

Das Almschlafen ist das absolute Highlight im Stern – nicht nur weil es nur zweimal im Jahr stattfindet, sondern weil es ein unvergessliches Erlebnis für alle ist.

 

Eine Erinnerung, die man nie mehr missen möchte.

 

 

 

Jedes Jahr freuen sich meine Kinder und ich darauf, wenn es wieder heißt: Rucksack packen, Pfadfinder ABC lernen und alles für Zeltlager und Lagerfeuer zusammenpacken. Vielleicht ist es die Tatsache, dass man in den Bergen eigentlich nicht frei campen und Feuer machen darf, vielleicht sind es die wunderschönen Eindrücke der Natur oder einfach diese unbeschreibliche Stimmung der Almschlafen-Gruppe. Es ist beeindruckend welche Leistung die Kinder vollbringen, wie sich alle im Einklang mit der Natur verhalten, welch Zusammenhalt entsteht und wie schön und einfach das Leben sein kann.

Aber worum geht es? Zu Beginn der Ferien Ende Juni/Anfang Juli können sich alle Stern-Gäste zum Almschlafen anmelden. Zur Vorbereitung wird das Pfadfinder ABC und vor allem der richtige Umgang in der Natur besprochen und gelernt – aufgrund dieses pädagogischen Ansatzes erlauben es uns Almen, Jäger und Waldbesitzer das Almschlafen durchzuführen.

Wenn alles gepackt ist, wandern wir gut drei Stunden vom Hotel auf eine unserer bewirtschafteten Almen. Nach einer Stärkung wird das Zeltlager und der Lagerfeuerplatz aufgebaut, sowie ganz viel Holz für die ganze Nacht gesammelt. Bei den frischen Temperaturen in der Höhe ist man froh um das wärmende Feuer.

Gemeinsam wird das Abendessen zubereitet und die Kinder genießen die Freiheit auf der Alm und beobachten die weidenden Kühe und Pferde. Gestärkt von frisch Gegrilltem verbringen alle eine lustige Zeit mit Geschichten, Witzen und Spielen am Feuer oder bestaunen den unglaublichen Sternenhimmel. Wenn das länger dauert, dann büßt man dies am nächsten Tag, weil der Zeltschlaf vielleicht doch nicht so bequem war, wie im Lärchenbett und weil die Kühe doch die ganze Nacht mit ihren Glocken zu hören sind.

So startet man früh in den neuen Tag, genießt ein gutes Bergfrühstück auf der Alm und die Kinder machen sich auch gleich auf die Schatzsuche. Vielleicht ist man auch beim morgendlichen Melken der Kühe schon dabei. Nach dem Trocknen, Auslüften und Zusammenpacken wandern alle nochmals zum Gipfelkreuz und freuen sich über das gemeinsame Erlebnis und den herrlichen Ausblick von oben. … genau das sind die Bilder, die man für sich behält und ein Jahr später unbedingt wieder erleben möchte.


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«Was der Bauer nit kennt, isst er nit.»

Sprichwort, das für kulinarisch nicht sehr experimentierfreudige Menschen verwendet wird.

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