Huamelig

Online-Tutorials für den STERN

Wir haben lieber mehr Zeit um mit Euch zu lachen und zu quatschen, darum haben wir für Euren STERN-Start alle wichtigen Infos zusammengestellt: im Stern und rund um den Stern.

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Huamelig

Ideen für Zuhause während der Corona-Zeit

„I schaug auf Di. Du schaugsch auf mi.“  – so aktuell wie heute war unsere Philosophie noch nie. Die Menschen in aller Welt helfen solidarisch zusammen und auch wir möchten mit Euch im Kontakt bleiben. Aus diesem Grund erhaltet Ihr in den kommenden Wochen regelmäßig kleine Nachrichten mit Gspassigem, Gschmackigem aber auch Nachdenkliches aus dem Stern. Hier immer mit der aktuellen Video-Botschaft vom STERN.

#zammenanpackn

Sonnenblumen-Gartln Teil 3

Kommt macht mit beim STERN-Sonnenblumengartln!

Wir düngen unsere Sonnenblumen.

Alles weitere findet Ihr im Video.

Gspassig

Sternchen-Club Ideen für Zuhause

Wir basteln Korkschiffchen!
Für kleine Piraten und Seeräuberinnen!

Die Temperaturen steigen und es wird richtig sommerlich. Nachdem wir euch beim letzten Mal mit tollen Ideen wie zu Beispiel eine Murmelbahn versorgt haben, möchten wir euch wieder einen tollen Tipp für den Spaß daheim geben. Wir basteln unsere eigenen kleinen Piratenschiffe!

Was ihr dafür braucht:

  • 9 Naturkorken
  • 1 Schaschlik-Spieß
  • Gummiband
  • Karton oder Papier für euer Segel.

 

Wie funktionierts?

  1. Klebt immer drei Korken mit der „Kopfseite“ aneinander, sodass ihr drei lange „Kork-Baumstämme“ bekommt. Im Anschluss klebt ihr diese drei mit der Längsseite aneinander. Fertig ist eure Basis.
  2. Für den Aufbau steckt ihr das Schaschlik-Spießchen als euren Masten in die Mitte eures Schiffchens. Vergesst nicht diesen mit einem Tropfen Heißkleber zu fixieren!
  3. Im Anschluss fixiert ihr euer Segel mit einem Gummiband am Masten. Achtet darauf, dass das Segel flexibel bleibt, denn nur so könnt ihr auch den richtigen Kurs bestimmen.
  4. Ihr habt euer Schiffchen fertiggestellt? Dann ab mit Mama und Papa an den nächsten See oder Bach, wo dein du dein eigenes Piratenschiff in See stechen lassen kannst.

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 100 g Schinken
  • 50 g Zwiebeln
  • 50 g Porree
  • 100 g Tilsiter

Bechamel:

  • 200 ml Milch
  • 100 g Mehl
  • 10 g Butter
  • 1 Ei
  • Salz Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, Zwiebeln ringelig schneiden.
  2. Kartoffeln und Zwiebeln dünsten.
  3. Schinken in Würfel schneiden und Lauch in Scheiben.
  4. Auflaufform befetten.
  5. Kartoffeln, Zwiebeln, Schinken und Lauch abwechselnd schichten.
  6. Rohr vorheizen auf 200°C.
  7. Bechamel herstellen: Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl zugeben und kurz anschwitzen. Dann die Milch partienweise zugeben und mit einem Schneebesen gut umrühren, sodass keine Klumpen entstehen. Mit Salz und Pfeffer würzen und eindicken lassen.
  8. Das Ei trennen, den Dotter in die Bechamel einrühren.
  9. Das Klar zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben.
  10. Den Auflauf mit der Bechamel übergießen.
  11. Geriebenen Tilsiter auf dem Auflauf verteilen.
  12. Gratinieren bei 180°C für 20 min.

Tipps:
Die Bechamel wie einen Vanillepudding herstellen, so werden die Klümpchen verhindert. Sollten dennoch Klumpen entstehen, kann man diese mit einem Pürierstab entfernen.

Ein Auflauf ist immer eine schnelle, leckere und einfache Lösung, wenn man nicht weiß was man kochen soll. Egal welche Gemüsesorten man noch zu Hause hat, einen Auflauf kann man garantiert zubereiten. Auch die Grundzutaten für eine Bechamel sind meist vorhanden.

Natürlich kann man neben pikanten Aufläufen auch süße Varianten zubereiten, zum Beispiel einen Topfen- oder Grießauflauf.

#zammenanpackn

Sonnenblumen-Gartln Teil 2

Kommt macht mit beim STERN-Sonnenblumengartln!

Nachdem unsere Sonnenblumen-Keimlinge auf den Fensterbänken ausgetrieben sind, setzen wir unsere kleinen Favoriten in die Töpfe.

Was Ihr dafür braucht:

Einen tollen recycelten  Blumen-Topf (am besten von euch selbst gestaltet)

Blumenerde

Küchenrolle

Kleine Ästchen/Ein paar Handvoll Kieselsteine/Hydrogranulat

Alles weitere findet Ihr im Video.

Sternchenclub für Zuhause

Die Wochen zuhause und ohne Freunde zum Spielen ziehen sich in die Länge. Damit Ihr nicht die ganze Zeit immer wieder die gleichen Spiele mit Euren Geschwistern spielen müsst, haben wir für kleine und große Entdecker ein paar gspassige Ideen gesammelt, wie Ihr nachhaltig und in der Natur viele tolle Abenteuer erleben könnt – ganz genau so, wie Ihr´s vom Urlaub im STERN kennt.

Murmelbahn-Bauen

Egal ob zuhause durch die Wohnung, im Garten oder eben im Wald. Was gibt es schöneres als Zusammen oder gegeneinander eine kreative Murmelbahn zu bauen. Ihr könnt euch vorher überlegen was Eure Murmelbahn alles haben muss. – Wir hätten da schon ein paar Ideen: Einen Tunnel aus einer Klopapierrolle, die Sprungschanze aus einem Holzbrett, Steilkurve aus Sand und Moosflecken als Landebett für die Murmeln. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber lasst nichts in der Natur zurück!

Staudamm am Bach

Um auch bei Ausflügen genug Abstand zu haben, hatten wir eine tolle Idee: Schnappt euch Eure Picknickdecke und sucht Euch ein schönes Platzl an eurem Lieblingsbach. Für die Erwachsenen ist Zeit ein wenig die Seele baumeln zu lassen, die Natur zu genießen und dem täglichen Trott zu entkommen – fast wie beim Larchbaden im Stern. Für die Kinder aber gibts es eine große Aufgabe – schafft Ihr es den Bach komplett aufzustauen? Wie leiten wir das Wasser richtig um? Wo steht unser Wasserrad? Kleiner Tipp von unserer Sternchenclub-Marlene: Richtige Staudamm-Profis bringen bereits von zuhause ein paar Materialien mit – Abgesägte Rohr-Reste, alte Dachrinnen oder das eigene Wasserrad – seht selbst wie viel Kraft das Wasser hat und wie Ihr diese nutzen könnt.

Natur-Kollagen basteln

Spazieren zu gehen erlebt gerade eine Renaissance und die ganze Nachbarschaft ist auf den Beinen! Doch für die Kinder ist der Spaziergang nicht immer sooo spannend. Für kleine Sammler haben wir eine tolle Sternchenclub-Idee für Euch. Nehmt euch einen Stoffsack (Achtung: Plastik verdirbt Euer Material!) mit zum Spazieren gehen. Sammelt was Euch gefällt und inspiriert – aber bitte keine Käfer mitnehmen, denn zuhause kleben wir die gesammelten auf einen Karton – ganz wie bei großen Künstlern gestaltet Ihr euch echte „Meisterwerke“. 

Wir hoffen unsere Ideen gefallen Euch und wünschen viel Spaß beim Spielen.

Euer Sternchenclub
mit Marlene, Michael und Elisa

Zum „Gfrein“: der kommende Newsletter ist nur für unsere kleinen Sternchen!

Zutaten für die Suppe:

150g BIO Risottoreis

30g Zwiebel (klein gewürfelt)

50g Teebutter

400ml Gemüsefond

100g Petersilie

40ml Weißwein

40g Hartkäse

20g Teebutter

Zubereitung

Die Petersilie in Salzwasser blanchieren.

Die Petersilie in Eiswasser abkühlen.

Mit Eiswürfel und etwas kaltem Wasser im Mixer pürieren & kaltstellen.

 Die Butter erhitzen, Zwiebel und Reis glasig anschwitzen und salzen.

Mit ¾ des Gemüsefonds aufgießen und ca. 15 min leicht köcheln lassen, öfters umrühren

Zum Servieren das Risotto mit dem Weißwein, dem restlichen Gemüsefond erhitzen, dann die Butter, den Parmesan und das Petersilpürree unterziehen

Tipp: Möglichst schnell servieren, denn so bleibt das Grün der Petersilie strahlend erhalten.

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen! 

Tierisches vom Sternchenzoo

Gute-Nacht-Geschichte

Die kleine Fledermaus leuchtet im Dunkeln

„Was ist los? Du bist nicht zufrieden?“ fragte der kleine Frosch. „Geht so. Laternen haben wir jedes Jahr.“ „Ja klaro. Für den Laternenumzug brauchen wir nun mal Laternen.“ „Aber das ist irgendwie immer gleich.“ „Feldmaus! Wie soll es denn anders sein?“ fragte das Schweinchen. Aber die Feldmaus wußte es noch nicht so richtig. Der Lampionumzug war ja erst in zwei Tagen. Also noch genug Zeit zum Grübeln.

 

Zwei Tage später trafen sich die Freunde wieder bei Familie Igel, um die Vorbereitungen für den Umzug zu organisieren. Auch die Feldmaus sah nun wieder zufriedener aus. Was führte sie nur im Schilde? Sie machten die Teelichter an und stellten sie in ihre Laternen. Nur die Feldmaus hatte ihr Teelicht herausgenommen. Sie hatte ein elektrisches Licht mitgebracht, das an einer Stange mit Batterie und Schalter hing.

 

Dann wollten sie einen Testlauf starten. Die Freunde gingen nach draußen und stellten sich im Kreis auf. Die drei Teelicht-Laternen leuchteten schön bunt. Nur die Feldmaus hatte ihre Glühbirne noch nicht eingeschaltet. „Was ist? Mach dein Licht auch an.“ forderte das Schweinchen. Doch als die Feldmaus ihr Licht anschaltete, leuchtete nicht ihre Laterne, sondern die Feldmaus.

 

„Ohhh!“ staunten die Freunde. Wie machte die Feldmaus das bloß? „Wieso leuchtest du“ fragte der Frosch. „Genau! Und wieso leuchtet deine Laterne nicht?“ hakte der Igel nach. „Die Glühbirne ist keine normale Glühbirne. Sondern es handelt sich um eine Schwarzlicht-Glühbirne. Deswegen leuchtet meine Laterne nicht. Und auf meine Wangen und Arme habe ich schon zuhause mit Leuchtcreme Muster gemalt. Und die Creme leuchtet bei Schwarzlicht.“ Die Freunde waren beeindruckt. Das wollten sie auch haben.

 

Die Feldmaus hatte die Leuchtcreme mitgebracht. Vier verschiedene Sorten, die in gelb, rot, blau und grün leuchteten. Die Freunde cremten sich im Gesicht und auf den Armen mit den Cremes ein. Sie malten Herzchen, Streifen, Tiere und sogar Buchstaben auf ihre Arme und ins Gesicht. Als sie fertig waren mit Eincremen, gingen sie erneut nach draußen und stellten sich in einem Kreis auf.

 

Als die Feldmaus ihr Lämpchen anknipste, leuchteten die Freunde ganz kunterbunt im Gesicht und an den Armen. Toll sah das aus. Die Laternen leuchteten aber auch. Denn alle vier hatten auch ihre Teelichter in den Laternen angezündet. Die Feldmaus grinste zufrieden. DAS war anders als jedes Jahr.

Stolz trugen die Freunde an diesem Abend ihre Laternen von Haus zu Haus. Sie sangen laut und bekamen Süßigkeiten. Sie hatten sogar den Eindruck, daß es mehr Süßigkeiten waren als sonst.

 

Vielleicht lag das an ihrer bunten Beleuchtung.

 

(Geschichte von Torsten Kühnert)

Huamelig

„I schaug auf Di. Du schaugsch auf mi.“  – so aktuell wie heute war unsere Philosophie noch nie. Die Menschen in aller Welt helfen solidarisch zusammen und auch wir möchten mit Euch im Kontakt bleiben. Aus diesem Grund erhaltet Ihr in den kommenden Wochen regelmäßig kleine Nachrichten mit Gspassigem, Gschmackigem aber auch Nachdenkliches aus dem Stern. Zum Start findet Ihr eine kleine Video-Botschaft von René.

#zammenanpackn

Sonnenblumen-Gartln

Kommt macht mit beim STERN-Sonnenblumengartln!

Wir wollen ein gemeinsam ein Zeichen setzen und blumige Grüße über den Gartenzaun senden. Gleichzeitig wollen wir aber auch erleben wie wir unsere Sonnenblumen anpflanzen und liebevoll heranziehen.

Start: Jederzeit

Ende: 31. August

Es kann jeder mitmachen, egal ob Kind oder Erwachsener.

Gewinner ist, wer bis 31. August 2020 die höchste Sonnenblume hat – gemessen von Erde bis zum obersten Blütenblatt.

Regeln

Sonnenblumen müssen in einem Topf stehen, nicht in einem Feld/Beet etc.

Es ist nur Naturdünger (z.B. Pferdemist) erlaubt und es darf jede Art von Sonnenblume gepflanzt werden.

Gerne könnt Ihr uns Eure Sonnenblumen-Projekt-Fotos auf Facebook und Instagram senden, wir freuen uns über jede Einsendung!

Einreichen:

Grundsätzlich darf jede(r) TeilnehmerIn seine Sonnenblume nur einmal einreichen. Das bedeutet, wenn Ihr euch entschiedet das finale Foto mit stolzer GärtnerIn mit Maßband und Sonnenblume zu übermitteln, dann ist dies endgültig. Spätere Einreichungen der gleichen Blume werden nicht berücksichtigt.

Das Finale Sonnenblumen-Bild muss auf info@hotelstern.at gesendet werden.

Preis:

Der/Die TeilnehmerIn mit der höchsten Sonnenblume darf mit Familie für eine Nacht in den Stern kommen (Kategorie und Zeitraum in Absprache und nach Verfügbarkeit).

Keine Barablöse möglich.

Mitarbeiter und Familienangehörige können gerne teilnehmen, jedoch erfolgt keine Gewinnausschüttung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mise en Place für die Suppe:

20 g Butter

100 g Zwiebel (klein gewürfelt)

120 g Kartoffeln (groß gewürfelt)

240 g Karotten (Scheiben)

Salz, Pfeffer, Curry

Kochtopf und –löffel

Zubereitung

Zwiebel mit Butter glasig anschwitzen.

Karotten und Kartoffeln dazugeben und kurz anrösten.

Mit Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und weich garen.

Wenn das Gemüse weich ist, alles mit dem Pürierstab pürieren.

Die pürierte Suppe mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken, falls die Suppe zu dickflüssig ist noch etwas Wasser zugeben

Dann kann man die Suppe anrichten, z.B. mit frischen Kräutern und etwas Chili verfeinern.

Tierisches vom Sternchenzoo

Gute-Nacht-Geschichte

Pony

Nannerl mag nicht schlafen

Das Ponyfohlen Nannerl stürmte übermütig über die Wiese. Den ganzen Tag war sie draußen gewesen. Es hatte Grashalme gekostet, sich gewälzt und sogar versucht, unter dem Zaun hindurch zu kriechen. Jetzt kam es atemlos bei Ihrer Mutter an und stieß ihr die Nase in die Seite. „Lass uns Fangen spielen“, bat es. Die Stute ließ sich jedoch nicht erweichen. „Es ist Zeit zum Schlafen“, erklärte sie und trabte ihr voraus in den Stall. „Ich bin noch gar nicht müde“, meckerte Nannerl. „Ich möchte lieber noch eine Runde um die Wiese rennen.“ Aber seine Mutter bestand darauf, dass sie sich neben sie ins Stroh legte.

Murrend ließ sich Nannerl auf ihren Schlafplatz plumpsen. Doch sie dachte gar nicht daran zu schlafen. Sobald sie ihre Mutter leise schnarchen hörte, stand sie vorsichtig wieder auf. Zuerst stakste sie zum Futtertrog. Bestimmt würde sie dort etwas Leckeres finden. Doch außer einer alten, verschrumpelten Möhre gab es hier nichts zu entdecken. Enttäuscht pustete Nannerl durch die Nase. Sie hätte gerne an einigen Haferkörnern gelutscht, und war sicher gewesen, dass Ihre Mutter nicht alle aufgegessen hatte.

„Suchst du die hier?“ Eine Maus saß hinter dem Trog und hielt ihr eine Handvoll Körner hin. Ihre Augen glitzerten schelmisch. „Das ist unser Hafer“, protestierte Nannerl. „Hol ihn dir doch“, kicherte die Maus. „Fang mich, wenn du kannst!“ Dann drehte sie sich um und war blitzschnell im Stroh verschwunden. Verblüfft blickte Nannerl ihr nach. Sie konnte kaum glauben, dass die Körnerdiebin mit ihren kurzen Beinen so schnell laufen konnte. Immerhin wusste sie nun, wohin der Hafer verschwunden war.

Ein Windstoß rüttelte an der Stalltür. Mit einem leisen Knacken sprang das alte Schloss auf, und die Tür öffnete sich ein Stück. Nannerl hob den Kopf und stellte die Ohren aufmerksam nach vorn. Dann trottete sie nachdenklich zum einladenden Türspalt. Wenn sie durch die Tür ginge, wäre es wieder auf der Weide. Aber inzwischen war es dunkel geworden, und das kleine Pferd konnte die Wiese nicht mehr erkennen. Ob sie überhaupt noch da war, fragte sich Nannerl. Vielleicht verschwanden nachts die Bäume, das Gras und auch alles andere, und es war deshalb nichts mehr zu sehen. Nannerl scharrte unruhig mit dem Huf. Sie fürchtete sich ein bisschen, aber neugierig war sie ja auch.

Plötzlich schwebte ein leuchtender Punkt vor der Tür. Das seltsame Licht wollte sich Nannerl genauer angucken, also wagte sie sich mutig aus dem Stall. Draußen war es so finster, dass sie nicht den Huf vor Augen sah. Doch dann kam der Mond hinter einer Wolke hervor, und sie erkannte die Umrisse der Bäume und des Zaunes. Es ist alles noch da, jubelte Nannerl. Die Nacht verschluckt die Sachen nicht, sie versteckt sie nur.

Während sie sich noch umschaute, flog der helle Punkt direkt an seiner Nase vorbei. Neugierig schnappte sie danach, aber sie erwischte ihn nicht. Das Licht schien sogar mit ihr spielen zu wollen, denn immer wenn Nannerl herankam, flog es ein Stückchen zur Seite. Dich krieg ich noch, grummelte Nannerl, und bald drehte sie sich wild im Kreis. Irgendwann blieb sie erschöpft stehen. Das helle Pünktchen wartete einen Moment, aber als klar war, dass Nannerl es nicht mehr verfolgen würde, schwirrte es davon. Müde ließ sich Nannerl ins Gras fallen und gähnte. Keinen Schritt würde sie heute mehr laufen, beschloss Nannerl und legte den Kopf ins Gras. Schnell war sie eingeschlafen, aber hin und wieder zuckten ihre Beine, denn im Traum verfolgte sie das Glühwürmchen immer noch.

Bleibts gsund!

STERN-Magazin

Im STERN geht es seit Jahrhunderten darum, dass man sich wohl fühlt. Frei nach dem Motto «Man kommt als Gast und geht als Freund.» wollen wir diesen Geist des Hauses bewahren und mit viel Gefühl in die Zukunft tragen.

In unseren STERN-Magazinen erfährt Ihr viele Geschichten und spannende Details, was Ihr im STERN erwarten dürft. Freut Euch auf ein Stück authentisches Tirol mit einem großen Schuss Gastfreundschaft, auf eine kulinarische Reise durch unser Land mit regionalen Lebensmitteln, auf liebevolle Programme und Ideen in einer traumhaften Naturlandschaft. Und immer mit dem guten Gefühl der nachhaltigen Verantwortung.

Die 4 Generationen der Familie Föger
Theao&Olivia&Maya&Moritz – Zara&René – Hermann – Adele

Eine Wiese in den Bergen beim Sonnenaufgang